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Aus der Praxis berichtet
03/04/2017 14:00
 

Anthony Larquey und Vincent Goorix

„So profitieren Gemeinden von der analytischen Buchhaltung im Bereich Gebäudeverwaltung“ : Ein wichtiges Thema aus zwei unterschiedlichen Perspektiven.

​​​​Diesen „doppelten“ Blick boten Anthony Larquey vom SIGI und Vincent Goorix von der Stadt Esch/Alzette bei der Journée des Élus 2017 in Bartringen. Viele anwesende Bürgermeister und Schöffen hörten aufmerksam zu, handelt es sich beim Thema „Gebäude und Infrastrukturen" oft um den zweitgrößten Kostenblock der Gemeinde.​

Die Gemeinden begleiten, je nach deren Anforderungen

„Meine Rolle ist es, die Gemeinden zu begleiten und sie beim Aufbau einer analytische Buchhaltung zu unterstützen, ganz entsprechend deren Anforderungen": So begann Anthony Larquey, Mitarbeiter des SIGI-Services „Finances" seine Präsentation in Bartringen. Er stellte den Zusammenhang zwischen der „gestion du patrimoine" und der „gestion financière" her. Den speziellen Begriff „Suivi analytique" erklärte er in diesem Zusammenhang mit folgenden Worten: „Il s'agit d'une répartition des dépenses et des recettes de la comptabilité camérale sur des centres de coûts", es geht also um die Verteilung der Ausgaben und Einnahmen der kameralistischen Buchhaltung auf verschiedene Kostenzentren.

 


 

Kosten verursachungsgerecht zuzuordnen bringt Transparenz

Anthony Larquey brachte dann das konkrete Beispiel eines „centre culturel". Dieses Beispiel war direkt aus der Praxis gegriffen. Oft liegen 30-50 Gebäude und Infrastrukturen in der Verantwortung e​iner Gemeinde, und ein Kulturzentrum gilt als prototypisches Beispiel. Larquey zeigte, wie in einer Gemeinde etwa die gesamten Instandhaltungskosten von 5.000 Euro auf drei verschiedene Festsäle aufgeteilt, also verursachungsgerecht zugeordnet wurden. Sein Fazit: Eine analytische Buchhaltung gehe in diesem Fall viel weiter als wenn der Betrag nur auf einen „üblichen article budgétaire , in diesem Fall ‚3/831/…/… Entretien" gebucht werde.

 


 

„Ein wichtiges Steuerungswerkzeug für die Verwantwortlichen"

In einem zweiten Beispiel zeigte Larquey, welche Vorteile es bringt, wenn Daten aus verschiedenen Quellen (eingescannte Rechnungen, GESCOM Finance, Registre des Immeubles, etc.) zusammengeführt werden. Ein von Larquey präsentiertes Schaubild zeigte im Fall des erwähnten Kulturzentrums Gesamtausgaben von 50.000 Euro, drei ‚centres de coûts' (Energie, Personal, Unterhalt) sowie zwei Säle mit je 300 und 1500 m2. Larquey schloss seinen Vortrag mit folgender Bemerkung ab: „La compatbilité analytique va devenir finalement un outil de pilotage de vos décisions."

 


 

„Wir können direkt reagieren, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen"

Vincent Goorix berichtete von seinen Erfahrungen aus der Stadt Esch/Alzette und bereicherte so die Journée des Èlus 2017 in Bartringen: „Bei der analytischen Buchhaltung geht es vor allem darum, Analysen zu liefern, die man auf der Ebene der allgemeinen kameralistischen Buchführung in den Gemeinden nicht herausziehen kann. Sie erlaubt uns im Alltag, verschiedene Kosten und auch Einnahmen im Auge zu behalten, und zwar bei verschiedenen Kostenzentren. So können wir im Alltag direkt reagieren, wenn wir sehen, dass irgendwelche Kosten aus dem Ruder laufen."

 


 

„Habe mir einmal das Kostenzentrum ‚Logement social' angesehen"

Goorix gewährte einen Blick in seinen Arbeitsalltag: „Heute morgen habe ich mir das Kostenzentrum ‚Logement social' angesehen und ich wollte wissen: Welche Gebäude haben die meisten Kosten verursacht? Und um welche Arten von Kosten handelt es sich? Sind es eher Energiekosten? Oder Kosten der Instandhaltung? Das sind Dinge, die man im Alltag nachverfolgen kann."

Integration in die SIGI-Anwendungen bringt einige Vorteile

Wie die analytische Buchhaltung und andere SIGI-Anwendungen zusammenhängen, erklärte Vincent Goorix unter anderem so: „In diesem Kontext ist es natürlich ganz praktisch, wenn man die Rechnungen eingescannt hat und das Ganze direkt an GESCOM drangehängt hat. Dann kann man etwa mit dem Verantwortlichen der Abteilung schauen, was genau mit der Rechnung war, warum die Ausgabe notwendig war und was die Konsequenzen sind." Goorix ergänzte: „Die neue Anwendung ist so aufgebaut, dass sämtliche Daten an einem Ort zur Verfügung stehen. Natürlich sind das die klassischen Finanzdaten, aber das Ganze auch kombiniert mit praktischen Analysen. Gleichzeitig ist die Anwendung auch an das ‚Registre des Immeubles' gebunden. So hat man natürlich den immensen Vorteil, dass man die Analysen zum Beispiel pro Gebäude machen kann."

 


 

Es bleibt viel Raum für Flexibilität

Goorix schloss mit folgender Bemerkung ab: „Die analytische Buchhaltung erlaubt uns übrigens, bei unseren Analysen ganz flexibel zu bleiben, weil wir etwa vom Ministerium keine spezielle Struktur vorgegeben bekommen oder irgendwelche gesetzliche Einschränkungen respektieren müssen."​​

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