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Aus der Praxis berichtet
24/03/2017 14:00
 

Flore Reding: "Wie unsere Gemeinde Redingen 2016 einen großen Schritt nach vorne kam"

Diese zwei Videos kamen gut an bei der ‚Journée des Élus“: Schöffe Flore Reding berichtete, wie seine Gemeinde 2016 einen großen Schritt nach vorne machte.

​ Er behandelte das Thema „Analyse der Finanzen“ und brachte mehrere bildhafte Vergleiche, welche im Kopf hängen blieben. Etwa: „Beim Benchmarking werden keine Äpfel mit Birnen verglichen“, oder: „Cockpit : Man kann sich das wie bei einem Auto vorstellen.“​

Ausgangssituation im letzten Jahr

Es ging darum, „bei der Verwaltung der Syndikate und bei der Steuerung der Gemeindefinanzen noch klarer zu sehen“. Das war die Grundüberlegung der Gemeinde Redingen/Attert. Konkret ging es darum, „einzelne Blessuren, also wunde Punkte, im Budget herauszufiltern und herauszuziehen“, so Flore Reding, der hinzufügte: „Hätten wir die verschiedenen Budget-Positionen mit unseren Möglichkeiten, mit unserem Personal auseinandernehmen und analysieren müssen, dann hätten wir viel Zeit dafür investieren müssen. Zeit, die wir im Moment und in den letzten Jahren nicht unbedingt dafür hatten.“ Die „Leute des SIGI mit ihren Werkzeugen“ seien dabei eine große Hilfe gewesen, so Reding über die Zusammenarbeit mit dem SIGI.

Vergleichende Analyse im Rahmen eines „Benchmarkings“

Beim ‚Benchmarking‘ geht es um die vergleichende Analyse verschiedener Werte und Kenngrößen. Für die Gemeinde Redingen/Attert war dieser Aspekt im Jahr 2016 ein ganz wichtiges Thema im Rahmen der Finanzanalyse. Reding erwähnte in diesem Zusammenhang den Nutzen des Produkts ‚Benchmark communal‘: „Das ist sicherlich eines der interessantesten Werkzeuge. Das ist genau die Hilfe, die wir bis jetzt mit unseren Leuten nicht hatten, wenn wir etwas analysieren mussten. Etwa eine gewisse Ausgabe - sei es im ordentlichen oder außerordentlichen Haushalt. Das ‚Benchmarking‘ eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten.“

Mit dem Werkzeug ‚Benchmark communal‘ jetzt eine konkrete Hilfestellung

Flore Reding dazu: „Vorher konnten wir vielleicht einzelne Ausgaben, die uns auffielen, kontrollieren und diese in Form einer Entwicklung über die Jahre sehen, nach dem Motto: ‚Ist das eine Entwicklung nach oben oder unten gewesen?‘ Aber wir hatten nie die Möglichkeit, um das Ganze zu vergleichen. Mit dem SIGI-Werkzeug ‚Benchmark communal‘ haben wir jetzt wirklich eine konkrete Hilfestellung, weil wir jetzt alles 1:1 vergleichen können - mit einem Budget einer anderen Gemeinde oder eines anderen Syndikats, die in einer ähnlichen Größenordnung oder mit ähnlichen Parametern arbeiten.

Hier werden keine Äpfel mit Birnen verglichen

Flore Reding fügte hinzu: „Natürlich muss man immer vorsichtig sein. Aber trotzdem hilft es einem, ein bisschen weiter zu sehen und sich mal Gedanken bei verschiedenen Punkten zu machen, wo man sich Jahre vorher nie Gedanken gemacht hat. Das ist in diesem Sinn wichtig. Und es ist auch gut gemacht. Ich meine: Hier werden keine Äpfel mit Birnen verglichen. Wir versuchen ja, Ähnliches mit Ähnlichem zu vergleichen. Von daher sind die Resultate, die da rauskommen, schon ganz interessant und auch wichtig.“

 

„Man kann sich das wie bei einem Auto vorstellen“

Für die Idee, die hinter dem Werkzeug eines „Cockpits“ steht, fand Reding einen anschaulichen Vergleich: „Ich stelle mir das wie bei einem Auto vor. Man sieht die Geschwindigkeit und daneben geht ein Licht an, das mir sagt: ‚Aufgepasst, da steht ein Radar. Du bist zu schnell unterwegs, Du musst es langsamer angehen.‘“ In einem solchen Sinn kann ich mir das Sigi-Produkt COCKPIT auch beim Budget und bei den Ausgaben generell vorstellen. Etwa, dass wir in der Gemeinde über das Werkzeug von GESCOM oder über andere Werkzeuge ein rotes oder grünes Licht bekommen, das einem direkt sagt: ‚Aufgepasst: Hier seid Ihr jetzt ein bisschen zu hoch.‘ Und dann muss man sehen, ob und wie man etwas machen kann.“

Der Mehrwert für die Gemeinde

Flore Reding dazu: „Der Mehrwert dieses SIGI-Werkszeugs liegt für uns darin, dass es einfach Warnlampen in der Finanzverwaltung vorsieht. Diese Lichter leuchten dann auf, wenn gewisse Maximalwerte erreicht sind – oder wenn es Anzeichen für gewisse Tendenzen gibt. Das Ganze ist insofern eine Hilfestellung, dass wir wissen: Bei gewissen Positionen müssen wir ein bisschen ins Detail gehen und überlegen, ob wir da nicht wieder andere Tendenzen reinbekommen und eine Verbesserung vornehmen können. All das umzusetzen, geht natürlich nicht von heute auf morgen. Das ist nicht einfach ein Schalter, den man umlegt. Aber es ist einfach eine Hilfestellung. Alleine hätten wird das Ganze nicht fertig bringen können. Aber zusammen mit dem SIGi können wir in den nächsten Jahren einiges besser steuern und besser kontrollieren.“

 
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