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Aus der Praxis berichtet
10/04/2017 14:00
 

Marc Becker, Frédéric Bouchez und Adrien Mion

„Integrierte EnerCoach-Version erleichtert die Energiebuchhaltung der Gemeinden“ :  Viele luxemburgische Gemeinden mussten Ende Februar ihre Energiebilanz abgeben – dies im Rahmen des Klimapakts.

Um diese zu erstellen, half das Energiebuchhaltungsprogramm EnerCoach. 2016 erfolgte eine wesentliche Umänderung des Programms. Hier einige Details dazu.

Größeres Projekt im Jahr 2016

Es war ein größeres Projekt im letzten Jahr: Die Überarbeitung des Energiebuchhaltungsprogramms EnerCoach, gemeinsam mit „myenergy". Das Ziel? EnerCoach zu aktualisieren, fit zu machen für die Zukunft und eine Vereinfachung der Energiebuchhaltung zu erreichen. Bei der Energiebuchhaltung handelt es sich um eine wichtige (und auch verpflichtende) Aufgabe im Rahmen des Klimapakts

 

Hintergründe und Zeitplan

Marc Becker vom SIGI ging bei der Journée des Élus im Februar kurz auf die Hintergründe und den Zeitplan ein: „EnerCoach ist im Grunde ein Programm, das im Rahmen des Klimapakts angesiedelt ist, das eine Gemeinde braucht, um eine Energiebuchhaltung ihrer Gebäude, ihrer Straßenbeleuchtung und ihres Fuhrparks zu erstellen. Das EnerCoach-Projekt hat im April 2016 angefangen und unser Ziel war es, die EnerCoach-Anwendung so fertigzustellen, dass die Gemeinden das neue Programm schon nutzen können, um ihre Buchhaltung für 2016 zu machen."

Wichtige Anforderung: Programm sollte auch in Zukunft flexibel sein

Frédéric Bouchez, Analyst beim SIGI, berichtete von den Anforderungen der Umsetzung: „Nachdem wir die Berechnungen verstanden haben, haben wir uns überlegt: Wie können die Bedürfnisse so im Programm umgesetzt werden, dass das Programm auch in Zukunft flexibel ist? Was ist, wenn sich zum Beispiel die Gesetzgebung ändert und die Formeln geändert werden müssen? Wie können wir dann, ohne großes Umkrempeln, die neuen Regelungen in das Programm einbauen?"

 

Direkter Zugriff auf Gemeindegebäude und technische Ausrüstung bringt Zeitersparnis

Marc Becker erklärte den Ablauf und die dazugehörige Zeitersparnis folgendermaßen: „Wer eine Energiebuchhaltung machen will, öffnet ein Dossier für ein ganzes Jahr. Das überarbeitete Programm greift jetzt direkt auf das ‚Registre des Immeubles' zurück. Alle Gemeindegebäude, die als solche gekennzeichnet sind, werden dadurch automatisch angezeigt, ebenso die Energieerzeugungssysteme und Zähler, die mit dem Gebäude verbunden sind. Bei letzteren können Sie die Verbrauchswerte direkt eingeben. Das neue EnerCoach greift zudem auf ein anderes Programm zurück, das im Hintergrund läuft. Es heißt ‚Règlements'. Da sind diverse Parameter gespeichert, wie zum Beispiel die Umrechnungsfaktoren der Energieträger. Auf Basis der Eingaben kann dann der Bericht erstellt werden. Ein solcher ist auch wichtig für ‚myenergy' im Rahmen der Verteilung der Fördergelder."

Zeitintensive Arbeit

Einige Herausforderungen des Projektes beschrieb Adrien Mion, Entwickler beim SIGI, so: „Was uns am meisten Arbeit verlangt hat, war etwa, dass die Gemeinden alle Resultate in Form eines ‚Tableau de bord' und in Form von Grafiken dargestellt bekommen. Oder dass alles, was wir entwickelt haben, konform zu den Anforderungen des Gesetzes ist. Und dass die Berechnungen korrekt sind."

 

Einschränkungen einer reinen Excel-Lösung beseitigt

Frédéric Bouchez erwähnte noch das Stichwort ‚Stand alone': „Die vorherige Anwendung von ‚myenergy' war eine Excel-Datei. Es war eine ziemlich große Datei, welche viele Formeln und Berechnungen beinhaltet. Es war ein ‚Stand alone'-Programm. Das heißt, jede Gemeinde hatte bislang eine solche Excel-Datei auf ihrem Computer. Änderte sich in einem Jahr die einzelnen Berechnungsfaktoren, mussten die Gemeinden eine neue Version benutzen."

Geringere Wartezeit und übersichtlicher

Marc Becker erwähnte zum Schluss noch einen weiteren Vorteil: „Gibt man Dinge im überarbeiteten EnerCoach ein, geht es jetzt schneller. Die Wartezeit beim Zwischenspeichern der Excel-Version entfällt. Wir haben die Felder auch so angeordnet, dass sie in einem Zusammenhang stehen. Unten kann man etwa zwischen den verschiedenen Verbräuchen wechseln, Elektrizität, Wärme, Wasser. Oben sieht man dann direkt,  wie die Klassifikation angepasst wird - auf Basis der Eingabe des Verbrauchs. Vorher, in Excel, war das nicht möglich. Machte man da eine Eingabe, war es eine Tabelleneingabe. Da hat man die Auswirkung davon nicht direkt gesehen."​

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