Skip Navigation LinksSebastien-Collot-und-Nadine-Tornambé-Duchamp

Aus der Praxis berichtet
06/04/2017 14:00
 

Sébastien Collot und Nadine Tornambé-Duchamp

„Gemeinde-Gebäude und Infrastrukturen bestmöglich verwalten und managen“ : Die luxemburgischen Gemeinden sind für einen großen Teil der Gebäude und Infrastrukturen unseres Landes verantwortlich.

​​​​​​​​​Diese bestmöglich zu verwalten und zu managen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Erfahrungen dazu gab es beim Journée des Élus 2017 unter anderem von Sébastien Collot (SIGI) und Nadine Tornambé-Duchamp (Stadt Esch/Alzette).

Drei Schlüsselworte: connaître, maîtriser et optimiser

Worum geht es eigentlich beim Thema „Patrimoine communal"? Sébastien Collot vom SIGI sprach in seinem Vortrag bei der Journée des Élus in Bartringen von „Ensemble des biens matériels et immatériels gérés par la commune". Dabei gäbe es drei Hauptaufgaben für die Gemeindeverantwortlichen: „connaître, maîtriser et optimiser". Collot erwähnte, dass den Gemeinden dabei verschiedene „Registres" zu Verfügung stehen: Das „Registre des Équipments", das „Registre des Immeubles", das „Registre communal des personnes physiques (RCPP)" sowie das „Régistre des Réseaux & Voiries".

 

Diverse Anwendungen liefern den Verantwortlichen wichtige Informationen

In Form einer Übersichtsgrafik zeigte Collot, welche aktuellen SIGI-Anwendungen die Gemeinden bei ihrer „Gestion du patrimoine" unterstützen: Etwa „EnerCoach" bei der Energiebuchhaltung, „Interventions" bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie bei der Verwaltung der entsprechenden Verträge, „AER" und „Population" bei Auslastungs-Analysen von Gebäuden und Infrastrukturen oder die „Comptabilité analytique", wenn es um die Zuordnung von Kosten und Einnahmen zu einzelnen Gebäuden und Infrastrukturen geht. Alle Informationen aus den verschiedenen Anwendungen ermöglichen am Ende, so Collot, ein „genaues Bild" vom Zustand der Gebäude und Infrastrukturen und geben einen Hinweis auf eventuell „erforderliche Maßnahmen", im Sinne des Wunsches der Gemeinden nach Optimierung („optimiser"). Letztlich gehe es um eine „Aide à la décision", um eine Entscheidungshilfe für die Gemeindeverantwortlichen „en connaissance des causes", so Collot.

 

Einblick in die Stadt Esch/Alzette

Nadine Tornambé-Duchamp, Ingenieurin in der Stadtverwaltung von Esch/Alzette, stellte die Situation in ihrer Stadt so dar: „Für uns ist ‚Patrimoine' alles, was die Gebäude anbelangt, was den Straßenraum umfasst, was zur Basiskartographie gehört. Wir hatten immer nur ganz normale vektorielle Pläne. Mit vektoriellen Plänen haben wir unser System aufgebaut, mit unseren Gebäuden, wo jedes Gebäude als Objekt ver​zeichnet ist."

 

„Registre des Immeubles geht einen Schritt weiter"

Tornambé-Duchamp gab zu bedenken: „Gebäude funktionieren aber nicht ohne das Rundherum. Und deshalb sind wir, als wir das System aufgebaut haben, von einer Datenbank von Häusern weggegangen. wo ein Haus seine einzelnen Attribute hatte, eine Hausnummer, eine Adresse. Wir hatten ‚inhouse' unsere Produkte und sind froh, dass jetzt das Produkt des SIGI, das ‚Registre des Immeubles', weiter geht als das Produkt, das wir hatten. Früher wussten wir etwa: „In diesem Haus sind 11 Appartments". Heute wissen wir zusätzlich ganz genau, wo sich diese befinden, wenn ein vertikales Kataster vorhanden ist. So können wir verschiedene Dinge noch genauer einer Einheit („unité") zuordnen. Das ist ein Extra-Vorteil zu jener Datenbank, die wir bisher hatten. Das Ganze erlaubt uns auch, mehr Analysen und Abfragen zu machen."​

 

Bessere Analysen und Abfragen möglich

Tornambé-Duchamp erwähnte eine wichtige Anforderung: „Alle Daten, die eine Gemeinde verwaltet, ob man auf diese direkt oder indirekt zugreifen kann, sollen miteinander verbunden werden können. So lassen sich noch bessere Analysen und Abfragen machen. Wichtig ist, dass wir unsere Objekte so identifizieren, dass alle Abteilungen der Gemeinde von demselben Objekt sprechen. Sind Kinder in einem Haus, wissen wir jetzt noch genauer, wie und wo welche Altersstruktur gegeben ist. Wir wissen etwa, in welchem Viertel welche Kinder auf die Welt kommen und als Folge davon, wo wir Schulen bauen müssen."

Gut, wenn man sich auf die Daten verlassen kann

Nadine Tornambé-Duchamp schloss ihre Überlegungen so ab: „Gut ist, wenn ich mich auf die Daten verlassen kann und sie aktuell sind. Mache ich eine Abfrage, ist es gut, dass ich mich auf das Resultat verlassen kann. In einem Fall habe ich nach 5 Minuten ein Resultat bekommen, wo ich in einem anderen Fall, wo die Datenbanken nicht kohärent miteinander arbeiteten, eine Woche saß, um auf den selben Punkt zu kommen."​

 
  • Support

    Contacter le support

    35 00 99-444
    support@sigi.lu

  • Contact

    Syndicat Intercommunal de Gestion Informatique

    6, rue de l'Étang
    L-5326 Contern

    BP 63
    L-5201 Sandweiler

    35 00 99-1
    contact@sigi.lu

    Lundi à Vendredi

    08:00 à 12:00
    13:00 à 17:00

    SIGI Nord

    4, Lisseneck
    L-9377 Hoscheid